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Wirtschaftsnachrichten 19.03.13
19.03.2013 08:50

Datenmässig wird es lebhafter als der Wochenbeginn, die Wirtschaftsdaten sind neben der Chartanalyse und den aktuellen Tagesnachrichten extrem wichtig um seine Trades richtig zu platzieren.

Ich weise zu Beginn daraufhin, dass es sich bei den Einschätzungen auf Markteinflüsse um meine persönliche Meinung handelt, bitte die Leser dies allenfalls als Anregung für eigene Auswertungen zu nehmen und beginne meine Betrachtung mit den:

ACEA Pkw-Neuzulassungen Februar für den Euroraum

Hier ist mit einen Rückgang der Neuzulassungen zum Vorjahresmonat von 9,7% zu rechnen, wie der europäische Branchenverband ACEA bereits am Donnerstag letzter Woche verlauten lassen hat.

Dies lässt natürlich auch einen Ausblick auf die gesamtwirtschaftliche Lage zu und könnte den Euro negativ belasten.

Italienischen Industrieproduktion

Das italienische Statistikamt ISTAT veröffentlicht die Zahlen der italienischen Industrieproduktion. Die Untersuchung erfasst die Veränderung der gesamten Produktionsmengen der italienischen Fabriken, Minen und Nebenkosten und ist daher ein guter Indikator für die Entwicklung des produzierenden Sektors. Dieser Indikator weist auf die Entwicklung der Arbeitsstellen in der Produktion und der Einkommen hin.

Den Prognosen nach wird ein Rückgang um 0,4% erwartet.

Sollte diese erwartete Ergebnis, also in diesem Fall ein Ergebnis von -0,3% oder besser, übertroffen werden, kann dies bullische Auswirkungen auf den Euro haben, bei schlechterem Ergebnis wäre eine negative Reaktion zu erwarten.

Im Anschluss daran kommen Daten aus Großbritanien.

Verbraucherpreisinflation des Vereinigten Königreichs

(Monats- und Jahresvergleich)

Nationale Statistikamt Grossbritanien gibt heute den CPI (Consumer Price Index) im Vergleich zum Vorjahr und zum Vormonat bekannt.

Der Verbrauchspreisindex (CPI) bewertet den Unterschied im Preis von Waren und Dienstleistungen aus der Sicht des Verbrauchers und zeigt damit Unterschiede in den Einkommen und der Inflation auf.

Erwartet werden 2,8% nach 2,7% im Vergleich zum Vorjahr und 0,7% nach -0,5% im Vergleich zum Vormonat.

Sollte die Inflationsrate höher ausfallen könnte dies auf ein positives Signal für GBP deuten, da normalerweise der Weg einer Zinserhöhung zur Eindämmung einer Inflation dazu dienen kann Auslandsinvestitionen an zu ziehen, eine niedrigere Rate wäre demzufolge bärisch zu werten.

Erzeugerpreisindex (PPI) des Vereinigten Königreichs

(Monats- und Jahresvergleich)

Der PPI (Producer Price Index) bewertet die Veränderung der Verkaufspreise, die von Inlandsproduzenten für Waren und Leistungen erhalten wurden und misst die Preisveränderung aus der Perspektive der Verkäufer.

Steigende Kosten der Hersteller für Waren und Leistungen werden meist an die Konsumenten weiter gegeben, so dass PPI als ein leitender Indikator für Konsumenteninflation gilt.

In der Prognose finden wir einen Wert von 1,9% gegenüber 1,3% im Vergleich zum Vormonat und 0,9% nach 1,8% im Vergleich zum Vorjahr.

Auch hier gilt wieder: Höherer Wert als erwartet = positives Signal, niedrigerer Wert als erwartet = negatives Signal für das GBP

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